Manuelle Therapie

In unserem Spezialgebiet der Manuellen Therapie arbeiten wir nach internationalen Standards (nach *IFOMPT). Herr Frederik Gerber als deutschlandweiter Dozent für Manuelle Therapie bringt die aktuellen Erkenntnisse in seine tägliche Arbeit ein. Regelmäßige interne Schulungen gewährleisten, dass das Team nach diesen Standards arbeitet.

Die Manuelle Therapie nach internationalem Standard basiert auf folgenden 3 Säulen:

  1. Effektive Techniken an Gelenken und Bindegewebe schaffen Voraussetzungen für eine uneingeschränkte, schmerzfreie Bewegung.
  2. Gezielte funktionelle Übungen (www.funktionelle-uebungen.de), um die erreichte Bewegungsfreiheit langfristig zu erhalten. Die Sie einfach zu Hause oder am Arbeitsplatz durchführen können.
  3. Sie werden befähigt aktive Lösungen, wie zum Beispiel einfache Entspannungsübungen, in den Alltag einzubauen, um ein erneutes Auftreten der Beschwerdesymptomatik vorzubeugen.

Unsere Arbeit in der Manualtherapie basiert auf wissenschaftlicher, sowie klinischer Erfahrung und dem biopsychosozialen Hintergrund jedes einzelnen Patienten.

KIEFERGELENKTHERAPIE

Unsere Kiefergelenksspezialisten arbeiten nach dem CRANIOConcept® der A.I.M. Hannover.
Haben Sie Schulter-Nackenverspannungen, Schwindel, Kopfschmerzen, Ohrgeräusche oder ein knackendes Kiefergelenk? Dann leiden Sie wahrscheinlich unter einer Kiefergelenkstörung, der sogenannten cranio-mandibulären Dysfunktion (CMD). Hauptursache sind Über- oder Fehlbelastungen der Kaumuskulatur. Aber auch Stress oder nächtliches Zähneknirschen können die Beschwerden auslösen. Da die Auslöser von Schmerzen, Knacken und Fehlfunktionen komplex sind, werden die Symptome oft verkannt. Zudem wissen Patienten und einige Zahnärzte häufig nicht, dass physiotherapeutische Maßnahmen wirksam helfen können. „Wurden Kiefergelenkstörungen diagnostiziert, haben Zahnärzte oder Kieferorthopäden die Möglichkeit, Physiotherapie zu verordnen“ erklärt Ute Repschläger, Vorsitzende des Bundesverbands selbstständiger Physiotherapeuten – IFK e. V. „Manuelle Therapie oder Krankengymnastik können dafür sorgen, Schmerzen zu reduzieren und die Beweglichkeit zu verbessern."

Nach der (zahn-)ärztlichen Diagnose führt auch der Physiotherapeut einen ausführlichen Befund durch: Die Untersuchung schließt das gesamte Kausystem, die Muskulatur, Halswirbelsäule und Zähne ein, um eventuelle Ursachen der Störung zu entdecken. So umfangreich die Gründe für Kiefergelenkstörungen sein können, so vielfältig sind auch die Behandlungsmethoden. Am effektivsten zeigen sich Techniken der Manuellen Therapie und krankengymnastische Übungen, die zur Mobilisierung der Gelenkstrukturen und Koordination der Muskulatur beitragen. Auch spezielle Entspannungstechniken helfen, die überbeanspruchten Muskeln zu entlasten. "Zudem ist die Anleitung zu Eigenaktivitäten entscheidend, um das Zusammenspiel verschiedener Muskelgruppen langfristig positiv zu beeinflussen", so Ute Repschläger.

Außer einem systematischen Hausübungsprogramm erhalten die Patienten eine individuelle Beratung zur Erkrankung. Zusätzlich zu physiotherapeutischen Maßnahmen kann eine Aufbiss-Schiene notwendig sein, die beim Zahnarzt angepasst wird. Eventuell wird auch eine Zahnbehandlung beim Kieferorthopäden/-chirurgen nötig. Ute Repschläger: "Hier ist eine enge Zusammenarbeit zwischen den Berufsgruppen gefragt, um Beschwerden zu lindern."

Alle Manualtherapeuten in unserer Praxis haben eine Zusatzausbildung im Bereich Kiefergelenkstörungen absolviert.

Quelle: IFK

SCHULTERTHERAPIE

SKOLIOSETHERAPIE NACH SCHROTH

Seit 1988 therapiert Frau Monika Thamm-Schröder Skoliosen und betreut Sie persönlich.

Wir sind aktives Mitglied im Deutschen Skoliosenetzwerk www.deutsches-skoliosenetzwerk.de
In Zusammenarbeit mit dem Gesundheits- und Rehasportverein Bayern e.V. bieten wir auch Rehasport für Skoliose Patienten an.

Definition:

  • Skoliose ist eine seitliche Verbiegung der Wirbelsäule mit Torsion der Wirbelkörper und Teilversteifung in den betroffenen Segmenten. Die dreidimensionale Skoliosebehandlung wurde von Katharina Schroth entwickelt.
  • Der Therapeut absolviert eine Zusatzausbildung in der Katharina-Schroth-Klinik.

 

Therapeutische Wirkung:

  • Die verkrümmte und in sich verdrehte Wirbelsäule wird durch ein speziell aufgebautes individuelles krankengymnastisches Therapieprogramm gestreckt und entdreht sowie die erreichte Korrektur muskulär stabilisiert. Die Drehwinkelatmung nach Katharina Schroth korrigiert das skoliotische Atemmuster.

Indikation:

  • z.B. Idiopathische Skoliosen

Therapieziel:

  • Individuelle Aufklärung des Patienten über sein Krankheitsbild.
  • Prävention einer weiteren Krümmungszunahme.
  • Vermeidung von Sekundärschäden an der Wirbelsäule und anderen Organsystemen.
  • Reduktion von Schmerzen.
  • Verbesserung der gestörten Muskelfunktion.

Wir bieten für unseren Skoliosepatienten zusätzlich zur Krankengymnastischen Behandlung ein spezielles kostenloses 20minütiges Trainingsprogramm zur Tiefenstabilisation und Kräftigung an. Jeder Patient bekommt eine Übungsmappe für sein spezielles Heimprogramm.

Quelle: Skoliosezentrum – Asklepios Katharina-Schroth-Klinik Bad Sobernheim

ARTHROSETHERAPIE

Krankengymnastik mit Gerät

Natürlich können Sie unsere Geräte auch im Selbstzahlerbereich in der  Medizinischen  Trainingstherapie nutzen.

Definition:
Krankengymnastik an Seilzug- und/oder Sequenztrainingsgeräten unter Berücksichtigung der Trainingslehre.

Therapeutische Wirkung:

  • Verbesserung der Muskelfunktion unter Einschluss des zugehörigen Gelenk- und Stützgewebes.
  • Verbesserung der Muskelstruktur bei strukturellen Schädigungen.
  • Verbesserung der Muskeldurchblutung und Sauerstoffausschöpfung.
  • Verbesserung der Funktion des Atmungs-, Herz-, Kreislauf- und Stoffwechselsystems.
  • Automatisierung funktioneller Bewegungsabläufe.

Indikation:

  • Bei chronischen, posttraumatischen oder postoperativen Erkrankung der Extremitäten oder des Rumpfes mit
  • Muskeldysbalancen/-insuffizienz.
  • krankheitsbedingter Muskelschwäche
  • peripheren Lähmungen.

Therapieziel:
Verbesserung/Normalisierung

  • der Muskelkraft
  • der Kraftausdauer
  • funktioneller Bewegungsabläufe und der alltagsspezifischen Belastungstoleranz.
  • der alltäglichen Fähigkeiten (ATL)

Quelle: IFK-Physioservice: Leistungsbeschreibung Physiotherapie

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