Logopädie

Die logopädische Therapie ist Teil der medizinischen Grundversorgung. Sie beinhaltet die Diagnostik und Therapie  von Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen.

Eine Verordnung für eine logopädische Behandlung kann nur durch einen Arzt erfolgen. Dies kann der Hausarzt, Kinderarzt, Hals-Nasen-Ohren-Arzt, Kinder- und Jugendpsychiater, Internist, Neurologe, Phoniater, Kieferorthopäde oder Zahnarzt sein.

Die Praxen sind für alle Kassen und Privat zugelassen. Wir arbeiten interdisziplinär mit unseren Partnerinnen Fr. Thamm-Schröder (Physiotherapie) und Frau Schwald (Ergotherapie).

Rufen Sie uns an, wenn Sie nähere Informationen wünschen oder Fragen haben.

Wir untersuchen und behandeln Menschen jeden Alters mit Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen in der Praxis oder bei ärztlicher Indikation auch im Hausbesuch.

Unsere fundierte Ausbildung, die langjährige Erfahrung und die regelmäßigen Fort- und Weiterbildungen ermöglichen es uns Ihnen die bestmöglichste Therapie anzubieten.
Die logopädische Therapie beinhaltet neben spezifischen Übungen auch Gespräche über den zu erwartenden Erfolg und die Erstellung eines individuellen Behandlungskonzeptes.
Für die Effizienz der Behandlung spielt der interdisziplinäre Austausch eine große Rolle.

Sprechen, sich ausdrücken und miteinander in Kontakt treten ist Lebensqualität!

Unser Angebot der Logopädie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene:

Sprachstörungen

  • Sprachentwicklungsverzögerungen und -störungen
  • Wortschatzdefizite / Wortfindungsstörungen
  • eingeschränkte Kommunikationsfähigkeit (Pragmatik)
  • Dysgrammatismus
  • neurologisch bedingte Sprachstörungen (Aphasie ) z. B. Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, Hirntumor

Sprechstörungen

  • Artikulationsstörungen (Dyslalie) z .B. fehlerhafte Bildung von Lauten
  • Störungen des Sprechablaufes (Stottern und Poltern)
  • neurologisch bedingte Sprechstörungen (Aphasie, Dysarthrie, Sprechapraxie) z. B. Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, Hirntumor

Stimmstörungen

  • organische und funktionelle Stimmstörungen (Dysphonie) bei Stimmlippenlähmungen, Fehlbelastung der Stimme, hohe Stimmanforderung, Stimmlippenknötchen, Zustand nach Kehlkopfoperationen
  • funktionelle und organische Stimmklangveränderungen (Näseln, Rhinophonie)
  • Neurologisch bedingte Stimmstörung (Dysarthrophonie) z. B. Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, Morbus Parkinson, Multiple Sklerose

Schluckstörungen

  • organische Ess-, Trink- und Schluckstörungen (Dysphagien) bei neurologischen Erkrankungen
  • Störungen der orofazialen Muskulatur (Myofunktionelle Störung), die häufig mit Zahn- und Kieferfehlstellungen verbunden sind z. B. bei kieferorthopädischen Behandlungen

Gesichtslähmungen (Facialisparese) z. B. nach einem Schlaganfall

  • periphere Facialisparese unbekannter Ursache
  • periphere Facialisparese mit bekannter Ursache z. B. Nervenverletzungen, Tumore, akute Mittelohrentzündungen, Borreliose)
  • zentrale Facialisparese z. B. Schlaganfall, Tumore, Multiple Sklerose

Auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen bedeuten Schwierigkeiten gesprochene Sprache zu verstehen und zu verarbeiten. Diese Probleme haben nichts mit dem "Hören" zu tun.

Auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen können das schulische Lernen, vor allem aber das Schreiben und Lesen negativ beeinflussen. In der Therapie kann das Kind Strategien erlernen, um die Defizite auszugleichen.

 

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